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Zauber des Neuanfangs
Der am 29. Mai gewählte Vorstand hatte mit der
Organisation des Umzugs in die neuen hellen und großen Räume einen
rasanten Start absolviert, rechtzeitig zum Kabalat Schabbat
Abschlussgottesdienst des Schuljahrs am 22. Juli. Von den bisherigen
Gemeinderäumen, in denen wir fast zehn Jahre lang zu Hause waren,
haben wir uns beim Kabalat Schabbat und beim Familienschacharit am
1. und 2. Juli – genau zum Rosch Chodesch Tammus – nicht ohne Wehmut
verabschiedet. Diesen Einschnitt möchte ich mit dem Dank an alle
verbinden, die dort als Rabbiner, Laien, Kantoren und Chorleiter
bzw. -mitglieder die Gottesdienste gestaltet und den Minjan gebildet
haben, die dort – auch im fortgeschrittenen Alter – zu Benei Mizwa
wurden, die als Vorstandsmitglieder und Freiwillige für das
funktionieren der Gemeinde gesorgt haben – auch beim Aufstellen der
Stühle und Tische, beim Putzen des Bodens und der Fenster, beim
Geschirrabwaschen, beim Backen der Challot und bei vielen anderen
Tätigkeiten.
Es heißt, dass jedem Abschied der Zauber eines
Neuanfangs inne wohnt. Das gilt auch für unsere Gemeinde. Der Umzug
in die neuen Räume (der dank des Engagements vieler Helfer unter
engagierter Vorbereitung und Leitung von Gigi über die Bühne ging)
beendet das Provisorium, in dem sich unsere Gemeinde seit dem
Synagogenbrand im letzten Jahr befand. Er bietet uns aber auch die
Gelegenheit, nur die guten Erinnerungen mit zu nehmen und die
weniger guten hinter uns zu lassen. So können wir gemeinsam die
Zukunft gestalten. Ich bitte alle, ihren Beitrag dazu zu leisten –
auch in Form von Spenden, denn die nun höhere Miete und
Betriebskosten müssen finanziert werden. Die bevorstehenden Hohen
Feiertage bieten gute Gelegenheit, eine solche Mizwa zu leisten.
Ich wünsche im Namen des Gemeindevorstandes allen
Mitgliedern und Freunden von Beth Shalom bereits jetzt ein gutes
neues jüdisches Jahr 5772, schana towa u metuka!
Jan Mühlstein, 1. Vorsitzender
Lichtfunken
für München
v. Jan Mühlstein, 1. Vorsitzender |