Rundbrief / Newsletter
Januar 1999 / Teweth-Sch'wat 5759

Rabbiner Edward van Voolen:
Guter Anfang

Liebe Freunde,

das mir von der Beth-Shalom-Mitgliederversammlung einstimmig ausgesprochene Vertrauen hat mich gerührt und ehrt mich. Ich werde mein möglichstes tun, um Ihren Erwartungen gerecht zu werden. Es ist eine große Herausforderung, Rabbiner einer sich entwickelnden liberalen jüdischen Gemeinde in Deutschland zu sein. Um die Gemeinde zu festigen und weiterzubringen, können wir gemeinsam auf dem aufbauen, was von den Vorstands- und Gemeindemitgliedern sowie von meinem Vorgänger Rabbiner Dr. Walter Homolka bereits geschaffen wurde.

Ich war bei meinem ersten "offiziellen" Wochenendbesuch vom 11. bis 13. Dezember beeindruckt, wie gut der Gottesdienst und die übrigen Veranstaltungen von Menschen aller Altersstufen besucht wurden. Wie gut die Stimmung bei Beth Shalom ist, zeigte die von Laura und ihren vielen Helfern so wunderbar organisierte Chanukka-Feier. Ich habe mich auch über den reichhaltigen Kiddusch nach dem Freitag-Gottesdienst gefreut, durch den der Abend zum wahren Oneg Schabbat, der Schabathfreude, wurde. Wenn Sie Speisen und Getränke für den Kiddusch mitbringen, helfen Sie mit, diese schöne Tradition zu stärken.

Unserer Verankerung in der jüdischen Tradition werden auch die Schiurim dienen, die ich regelmäßig anbieten werde. Dies war ja einer der Wünsche, die an mich beim Mitglieder-Workshop am 12. Dezember herangetragen wurden. Die Lernstunden werden so gestaltet sein, daß jeder unabhängig von seinem Vorwissen und unabhängig von seinen Hebräisch-Kenntnissen an ihnen teilnehmen kann. Die Texte, die wir gemeinsam diskutieren wollen, werden in Hebräisch und in Übersetzung vorbereitet sein. Willkommen sind sowohl regelmäßige Besucher als auch solche, die nur zu einem einzelnen Schiur kommen.

Für alle Gemeindemitglieder stehe ich gerne für persönliche Begegnungen zur Verfügung. Falls Sie ein besonderes Anliegen haben, vereinbaren Sie bitte über den Vorstand, der meinen Terminkalender koordiniert, mit mir einen Gesprächstermin. Bitte schreiben Sie mir auch, worüber Sie mit mir sprechen wollen, damit ich mich auf das Gespräch vorbereiten kann. Sie erreichen mich über Beth Shalom.

Ich hoffe, bald viele Mitglieder der Gemeinde kennenzulernen. Dazu soll auch der "Rabbinertisch" dienen, den wir einmal im Monat zum Schabbatausgang bei Cohen’s einrichten wollen.

Ein Zeichen für den guten Anfang meiner Rabbinertätigkeit bei Beth Shalom war auch meine Teilnahme an der Brit Mila von Samuel Ezra, dessen Eltern Gigi und Christian ich nochmals Mazel Tow wünschen möchte.

Rabbiner Edward van Voolen

deutschx.gif (136 Byte) Gedenken an die Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge
ukx.gif (184 Byte) Remembering the Destruction of the Central Synagogue Munich
Baum des Lebens / Tree of Life

[viele weitere Möglichkeiten zu spenden]

Gedenken an die Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge

Remembering the Destruction of the Central Synagogue Munich

Rabbiner Ordination

Die "kleine Torah" kehrt nach Deutschland zurück

Jüdische Weisheit

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Tel. +49(0)89-7670-2711, Fax +49(0)89-76702758
eMail: beth.shalom(at)liberale-juden.de

Mitglied der Union Progressiver Juden in Deutschland
Mitglied der World Union for Progressive Judaism, assoziiert den Reform Synagogues of Great Britain

Konto 46 764 935 HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70)

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