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Am Freitag, den 26.Mai und am Schabbat den 27. Mai feiern wir das
fünfjahrige Bestehen unserer liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom.
Am 27.Mai, am Schabbat Bechukotaj, planen wir einen festlichen
G'ttesdienst mit vielen Gästen und anschließendem Kiddush.
Nach dem
Kiddush möchten wir mit allen eine "Zeitreise" durch die vergangenen
Jahre unternehmen. Wir möchten alle Mitglieder bitten, eine ihrer
Erinnerungen an vergangene Ereignisse in unserer Gemeinde, die für Sie
Bedeutung hat, mit uns zu teilen und allen während der "Zeitreise"
davon
zu erzählen.
Wir möchten zum Beispiel von unseren Wurzeln erzählen, von der Zeit, als
wir noch "Munich Jewish Support Group" hießen. Einige erinnern sich
sicher auch noch an die Chapel in Harlaching. Die "Munich Jewish Support
Group" wurde von George und Susan Stein und Jennifer und Jeff Wofield
gegründet und getragen. Anfang der neunziger Jahre trafen wir uns in
Trudering am Sonntagmorgen zur "hebrew school" und zu "kitchen
politics", einige Zeit später in Freimann zu Kabbalat Schabbat in der
Mohr Villa. Michael und Carol Maoz und Emanuel Rund leiteten die G'ttesdienste. Als ersten Rabbiner konnten wir für die Hohen Feiertage
Alain Podet gewinnen...dann kamen andere Rabbiner zu Pessach und
Chanukka zu Gast. Langsam wuchsen wir zur vollständigen Gemeinde. Als
die Familie Stein in die U.S.A. zurückkehren mußte, nahmen wir das als
Anlass, Beth Shalom als e.V. zu gründen. Die Gründungsmitglieder -
Stacey van Hooven, Felix Opphard-Gewitsch, Jan Mühlstein, Josef Joffe,
Emanuel Rund, Carol Maoz und Lauren Rid - haben die nötigen Samen
gepflanzt und auf dem Weg erhielten wir auch eine Torarolle aus der
Gemeinde von Rabbiner Walter Jacob in Pittsburgh.
Rabbiner Walter Homolka , mit dem wir ein intensives Jahr verbrachten,
hat uns einiges weiter gebracht: Selbstbewußtsein für den G'ttesdienst,
Siddurim, Gegenstände für die Synagoge. Wir danken in diesem
Zusammenhang auch den Familien Wallbrecher, Bierbaum und Tyrell und
vielen anderen Freunden der Gemeinde, die durch ihre Hilfe so viel
Unterstützung für die Entwicklung von Beth Shalom gegeben haben.
Heute können wir wirklich stolz darauf sein, daß wir so weit gekommen
sind und daß so viele Menschen zu unserer Geschichte beigetragen haben.
Selbstständig finanzieren wir die Teilzeitstelle unseres Rabbiners
Edward van Voolen, mit dem zum ersten Mal ein angestellter
"Gemeinderabbiner" bei Beth Shalom arbeitet, und von dessen Lehre und
Engagement wir enorm gewinnen.
Wir entwickeln uns weiter mit neuen Mitgliedern, Vorstandsmitgliedern
und Gabbaim!
Viele Gemeindemitglieder sollen aktiv am Festg'ttesdienst durch lesen
und leinen mitbeteiligt werden.
Eine kleine Photoausstellung wird ebenfalls zu sehen sein - um so einen
bildhaften Rückblick auf die vergangenen Jahre zu haben und von hier
weitergehen zu können!
Lauren Rid, 1. Vorsitzende
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