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Beth Shalom feiert
fünfjähriges Jubiläum
Nach Pessach stehen
in diesem Monat weitere besondere und feierliche Anlässe vor der Tür: Vor einigen Jahren
haben einige deutsche, israelische und amerikanische Familien nach dem
Wegzug der amerikanischen Armee eine Chavura gegründet: egalitär und
demokratisch, jüdisch (das spricht für sich!) und gleichzeitig
aufgeschlossen. Aus dieser Chavura bildete sich nach vielen Ereignissen
und Veränderungen schließlich vor 5 Jahren Beth Shalom als Gemeindegründung. Ich
habe die Menschen in unserer Gemeinde immer bewundert: es ist sicher nicht
einfach sich als eine Minoriät innerhalb einee anderen, schon länger
etablierte jüdische Gemeinde durchzusetzen und wahrgenommen zu werden.
Beides ist aber gelungen: wir sind da und haben ein starkes jüdisches
Bewußtsein entwickelt, das allmählich von außen angesprochen
wird. Wir
haben viele Gründe uns zu freuen: wir dürfen dankbar zurückschauen auf
das Erreichte und uns freuen auf das, was wir zusammen noch weiter
aufbauen wollen. Schalom, Frieden und Harmonie, steckt nicht umsonst in
unserem Gemeindenamen. Wir haben von Anfang an unsere Friedenswünsche und
unsere Kooperationsbereitschaft unserer Schwestergemeinschaft in München
gezeigt und werden solches auch weiterhin tun - den Respekt und die
Anerkennung, die wir als Nachfolgerorganisation der Hauptströmung im
deutschen Judentum vor dem Krieg beanspruchen in München, verlangen wir
nicht nur von der Außenwelt, sondern auch von unseren Glaubensgenossen in
der IKG.
Der nächste Anlaß -
Schavuot - ist zwar noch ein wenig ferner, aber immerhin kann ich schon
soviel verraten: die drei Studenten aus unserer Gemeinde, die mit mir die
Zehn Gebote gelernt haben, freuen sich schon, Ihnen ihre Interpretation
diese Grundlagen des Judentums zu erläutern.
Rabbiner Edward van
Voolen
Ein Grusswort
von Rabbiner Prof. Jonathan Magonet
Leo Baeck College
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