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Abschied von Rabbiner van Voolen
Nach mehrjähriger Amtszeit verlässt uns unser Rabbiner
Edward van Voolen leider wieder. Er wird ab Juli nicht mehr zur Verfügung
stehen können.
Rabbiner van Voolen, der aus Amsterdam jedes zweite Wochenende zu uns flog,
hat unsere Gemeinde seit Anfang 1999 zu den Gottesdiensten, Schiurim und Chagim
begleitet. Er arbeitete auch weiterhin in seinem "anderen" Beruf als
Kurator an einem der schönsten jüdischen Museen Europas, dem Joods
Historisch Museum in Amsterdam. Rabbiner van Voolen wurde im Oktober
1999 feierlich in sein Amt eingeführt. Wir haben mit ihm gelernt,
gefeiert und auch gestritten.
Er hat uns viel gelehrt und uns vor allem motiviert, im "Religiösen"
Neuland zu betreten - Dinge zu lernen, die wir uns eigentlich nicht zugetraut
haben und somit selbstständiger zu werden: vor der Gemeinde zu stehen und einen
Vortrag zu halten (die Post-Bar/ Bat-Mizwa-Gruppe), ganze Alijot zu leijnen
(Miriam an ihrer Bat Mizwa), Baal/at Kore zu sein (Peter, Beth, Caroline und
viele andere), das Amt des "Gabbe" auszufüllen und die Gemeinde zu
betreuen (Evelyn) und vieles mehr... und unsere Kinder lieben ihn und seine
Geschichten - gibt es ein schöneres Kompliment?
Dafür danken wir ihm von Herzen
und wünschen ihm alles Gute!
(S.R.)
30. Internationale Tagung der WUPJ
Vom 13. bis zum18. März fand in Washington DC die 30.Internationale
Tagung der Weltunion für Progressives Judentum (WUPJ) statt. Die WUPJ ist
unsere "Mutterorganisation" und verbindet unsere Gemeinde mit den über
1,6 Millionen Mitgliedern in 46 Ländern weltweit.
Über 300 Repräsentanten aus 15 Ländern nahmen an der Konferenz teil.
Unsere Gemeinde wurde durch Lauren Rid vertreten. Lauren hielt ein Seminar
gemeinsam mit Rachel Dohme (Hameln) und Debbie Tal-Ruettger (Gudensberg) über
die liberalen Gemeinden in Deutschland.
Ausserdem sprachen wir vor der europäischen Abteilung der Weltunion über
die Situation in Deutschland: unsere Erfolge, Probleme und Aufgaben. Unser
Oberabbiner Dr. Walter Jacob, wurde mit einem Preis für seine phantastische
Arbeit innerhalb der deutschsprachigen liberalen Gemeinden geehrt.
Unsere Gemeinden haben während der Tagung sehr viel Aufmerksamkeit und
Anerkennung bekommen. Die gut organisierte Tagung fand mit bemerkenswerten Reden
statt: von Rabbi Eric Joffe (Präsident der 'Central Conference of American
Rabbis'), Rabbi
Dov Marmur (Executive Director der WUPJ), Ruth Cohen, der neuen Präsidentin
der WUPJ, Rabbi Michael Marmur (Sohn von Dov Marmur, Executive Director des
Hebrew Union College in Jerusalem) und von Rabbi Dr. Günther Plaut, dem
Rabbiner Emeritus von Toronto.
Ein starkes Gefühl von "K'lal Israel" verband uns während
Schabbat Schacharit, der von Rabbi David Lilienthal aus Amsterdam geleitet
wurde. Die Konferenz würdigte die grosse ehrenamtliche Mitarbeit in den
Gemeinden (wie sie so viele der Gemeindemitglieder von Beth Shalom tun), die
trotz der grossen Hindernisse, die wir zu überwinden haben, geleistet
wird.
Die zentrale Botschaft in den Reden und Seminaren war die Anerkennung und
Verantwortung jener Gemeinden in Europa, in der ehemaligen UDSSR und in Israel,
die noch nicht die gleiche politische und finanzielle Stabilität erreicht
haben, durch die besser gestellten amerikanischen und europäischen Gemeinden.
Die Konferenz endete mit einer Führung durch das Holocaust Museum.
(L.R.)
Wahlergebnisse der MV vom 28.03.01
- Lauren (1.VS): Koord. Religionsschule/ Kinderfeste/ Vertretung internat./
Rabbinersuche
- Jan (2.VS): Mitgliederanfragen / Lobbyarbeit/ Koord. RB/ Vertretg.
national/ Friedhof
- Steve B.: Koord. Finanzen/ Kassenführg.
- Tina: Org. HF/ Logistik RB/ Koord. Post
- Dov: Betreuung Gabbaim/ Org. G'dienst/ Adressendatei Mitgl.
- Maria: Mizwakomitee/ Mitgliederbetreuung/Koord. Telefondienst
- Niels. Erwachsenenbildg./ Gerim/ Hebräisch/ Koord. kultur. & soz.
Aktivitäten intern
- Gabbaim: Peter/ Evelyne/ Caroline/ Steve K./ Marlies P.
- Kassenprüfer: Steve K. und Max
Noch ein Abschied?
Auch Ihre "Rundbriefredakteuse " möchte Sich mit diesem Rundbrief
nach zwei Arbeitsjahren von Ihnen verabschieden. Ich danke für Ihre Geduld mit
Termin- und Schreibfehlern und ganz besonders denjenigen, die den Rundbrief mit
ihren Beiträgen bereichert haben!
S.R.
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