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Juli – August 2001
Tamuz – Av – Elul 5761

Vor neuen 
Herausforderungen

Das allmählich zu Ende gehende jüdische Jahr 5761 hat für Beth Shalom gleich zwei entscheidende Einschnitte gebracht: den Verlust der Synagogenräume in der HH und den Weggang von Rabbiner Edward van Voolen.

Es ist ein Zeichen der Stabilität unserer Gemeinde, dass trotzdem alle unsere Aktivitäten weiter geführt werden. Für die Hohen Feiertage konnten wir Rabbiner Walter Rothschild aus Berlin verpflichten, mit Besuchen von Gastrabbinern und Rabbinerstudenten werden wir die Zeit überbrücken, bis wir einen neuen Rabbiner gefunden haben. Dank der Kenntnisse, die uns Rabbiner van Voolen vermittelt hat, ist eine Reihe unserer Mitglieder auch in der Lage, Gottesdienste eigenständig durchzuführen – was sie bereits erfolgreich unter Beweis gestellt haben.

Der Gastfreundschaft von Freunden ist es zu verdanken, dass wir einen Platz gefunden haben, wo wir mit unseren Gemeindeaktivitäten willkommen sind. Dafür sind wir dankbar; doch – sicher auch für unsere Gastgeber verständlich – ist es unser Wunsch, endlich eigene, wenn möglich zentral gelegene Räume zu haben. Die Landeshauptstadt München hat sich zwar bereit erklärt, für uns nach einer Unterbringungsmöglichkeit zu suchen, doch bisher ohne Erfolg. Wir haben auch die Evangelische und die Katholische Kirche in München um Hilfe gebeten und werden uns an weitere Institutionen oder Organisationen wenden. Parallel wollen wir das finanzielle Wagnis eingehen, auf dem freien Wohnungsmarkt nach Räumen zu suchen.

Wir sind auch zuversichtlich, dass unsere Verhandlungen mit dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern zu einer Gleichstellung von Beth Shalom mit den anderen jüdischen Gemeinden führen werden. Die bayerische Staatsregierung hat gegenüber der Union progressiver Juden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestätigt, dass die Leistungen aus dem mit dem Landesverband geschlossenen Staatsvertrag für alle jüdische Gemeinden in Bayern bestimmt sind.

Wichtig ist dabei, dass Beth Shalom als ein aktives Glied in die weltweite liberale Gemeinschaft eingegliedert ist. Nicht erst die Tagung der World Union for Progressive Judaismus in Washington hat bestätigt, dass wir ein geachteter Partner der internationalen liberalen Bewegung sind.

Wir können also mit Zuversicht in das Jahr 5762 blicken. Die wichtigste Stütze unserer Gemeinde bleibt dabei das aktive Engagement unserer Mitglieder.

Der Vorstand


 

Gedenken an die Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge

Remembering the Destruction of the Central Synagogue Munich


Die "kleine Torah" kehrt nach Deutschland zurück

Rabbiner Ordination

Jüdische Weisheit

Send an e-mailLiberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V.
Postfach 750 566, 81335 München,
Tel. +49(0)89-7670-2711,
Fax +49(0)89-76702758


Mitglied der Union Progressiver Juden in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Mitglied der World Union for Progressive Judaism, assoziiert den Reform Synagogues of Great Britain

Konto 46 764 935 HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70)
eMail beth.shalom@liberale-juden.de Internet http://www.beth-shalom.de