Chanukka 5763
Wir feiern zusammen
mit Jung und Jüdisch!Anmeldung:
Ausschließlich online unter
www.jungundjuedisch.de
oder
www.liberale-juden.de
bis zum 15.11.2002! Da nur eine begrenzte Anzahl von ca. 50
Plätzen zur Verfügung steht, werden danach keine Anmeldungen mehr
berücksichtigt!
Jung und Jüdisch Deutschland (J&J),
eine Gruppe die sich letztes Jahr als Privatinitiative geformt hat und schon
zwei sehr erfolgreiche Wochenenden in Hannover und Köln durchführen konnte,
kommt nach München.
Am Wochenende vom 6. bis 8. Dezember lädt J&J zum dritten Mal jüdische
Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren ein, gemeinsam zu lernen, zu lehren und zu
feiern. J&J legt großen Wert auf eine offene, pluralistische Atmosphäre, eine
Fülle von Workshops und eine Menge Spaß.
Am 6. und 7. Dezember feiern Beth Shalom und Jung und Jüdisch sowohl Erew
Schabbat wie auch Schabbat Mi-Kez zusammen. Da Freitagabend, 6. Dezember, der
letzte Abend von Chanuka ist, veranstalten wir vor dem Gottesdienst ein
Chanukka-Fest, das diesmal ganz anders sein wird und für groß und klein, jung
und alt zusammen konzipiert ist.
Chanukka Workshop und Fest
Dieses Jahr wollen wir den historischen
Hintergrund von Chanukka anhand von Bildern und Kunstwerken beleuchten und alle
in Aktivitäten rundum die verschiedenen Gruppierungen, die es damals gab,
einbeziehen.
- Wie wäre es dir ergangen, wenn du ein/e
hellenistische/r Jude/in damals gewesen wärest, wie hättest du gelebt?
- Warum wärest du vielleicht
Widerstandskämpfer/in geworden?
- Wie hättest du versucht, einen Juden mit
einem anderen Standpunkt zu überzeugen, wie hätte so ein Gespräch verlaufen
können?
- Wenn du ein/e Grieche/in gewesen wärest?
- Ein/e Römer/in?
Fragen über Fragen, denen wir zusammen
spielend näher kommen wollen. Wir sorgen für Spaß und Sufganiot (Beiträge werden
gerne angenommen...)!
Zeiten/Ort
Wir werden das Chanukka Fest und die beiden
Gottesdienste am Wochenende in einem Jugendhaus in München feiern. Informationen
zum Ort unter beth.shalom@t-online.de.
Freitag, 6. Dezember 2002
16.30 18.30 Uhr: Chanukka Workshop/Fest
18.30 Uhr: Offizielle Begrüßung J&J
anschliessend: Erew Schabbat Gottesdienst
ca. 20.00: Abendessen
Samstag, 7. Dezember 2002
10.00 Uhr Samstagmorgen Gottesdienst
anschliessend: Mittagessen
Wichtig: Da das Haus ein
Jugendgästehaus ist, können wir kein eigenes Buffet nach den Gottesdiensten wie
gewohnt machen. Angemeldete J&J Teilnehmer werden ihre Mahlzeiten im Rahmen
ihrer Unterbringung einnehmen.
Beth Shalom Mitglieder sind aber auch eingeladen, mit im Jugendgästehaus nach
den Gottesdiensten zu essen (vegetarisch). Der Preis ist sehr angemessen: 9,--
für Erwachsene und 4,50 für Kinder bis 12 Jahre.
Damit die Küche des Haus International planen kann,
bitten wir um verbindliche Anmeldungen für Abendessen / Mittagessen bis 25.
November 2002.
E-mail: beth.shalom@t-online.de.
Beth-Shalom-Chor
Nach einem guten Anfang bei den Hohen Feiertagen machen wir
weiter, sobald die Bar Mitzwa meines Sohnes vorbei ist (2. November) und die
Verwandten wieder zu Hause sind. Wir sind gebeten worden, bei dem
Chanukka-Gottesdienst am Freitag Abend, 6. Dezember, zu singen und können gleich
mein neues Konzept ausprobieren: auch neue Lieder bzw. Melodien zu versuchen,
anfangen, die Fülle der jüdischen Gottesdienst-Liturgie kennen zu lernen. Ich
möchte so viel Input von Chormitgliedern, wie ihr geben möchtet.
Jetzt ist eine gute Zeit, zum Chor dazu zu kommen! Proben
werden wieder Donnerstags von ca. 19.45 bis 21.30 Uhr sein. Genaue Termine per
e-Mail erfragen.
Beth
Judas Maccabäus zu Chanukka
Gerade zur richtigen Jahreszeit präsentiert der Bach-Chor &
-Orchester Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Gerd Guglhör eine szenische
Aufführung von G. F. Händels Oratorium Judas Maccabäus. Die zwei
Vorstellungen sind am 7.12.2002 um 20.00 Uhr und am 8.12.2002 um 16.00 Uhr im
Stadtsaal Fürstenfeldbruck.
In seinem berühmten Werk hat Händel die Stimmungen der
Geschichte Juda Maccabis eingefangen, umgesetzt und lebendig gemacht, z.B. die
Trauer und Klagen, das Stöhnen über die Unterdrückung, den Kampfgeist und die
Hoffnung auf Sieg bzw. Befreiung.
Georg Blüml, zuständig für die Inszenierung, will mit dem
Bühnenbild und den Kostümen sowohl Zeitloses ausdrücken als auch Bezüge zur
gegenwärtigen Krisensituation im Mittleren Osten herstellen.
Pat S., seit den Anfängen bei Beth Shalom dabei, ist
begeisterte Chorsängerin und trat vor sieben Jahren bei der FFB-Gruppe ein. Sie
sagt, dass das Oratorium auf jeden Fall sehr spannend sein wird, und sie würde
sich freuen, wenn Mitglieder von Beth Shalom oder andere, die den Rundbrief
lesen, zu einer der beiden Aufführung kommen können.
Karteninfos gibt es vormittags bei der Geschäftsstelle,
Tel.: 08141/9700.
Nachlass von Herman Berlinski, sel. A., in München
Herman Berlinski,
Komponist, Organist, Musikhistoriker, der ursprünglich aus Leipzig kam und
rechtzeitig in die USA emigrieren konnte, ist sicherlich unvergesslich für alle,
die ihn kennenlernten. In seinen letzten Lebensjahren hat er mehrere Konzerte
mit und zugunsten von Beth Shalom gemacht und ist Ehrenmusikdirektor unserer
Gemeinde geworden. Er hat uns zu Lebzeiten wertvolle Teile seiner eigenen
Sammlung jüdischer Musik (Noten und Literatur) geschenkt. Seine Witwe hat diese
ergänzt und dafür gesorgt, dass wir sie bekommen konnten. Ich habe die letzte
Ladung im August in Washington D.C. selbst abgeholt und hergeschickt.
Die Sammlung wird schließlich in der Bibliothek der Hochschule für Musik und
Theater aufbewahrt, um nicht nur für uns, sondern auch für andere, die sich für
jüdische Musik interessieren, zugänglich zu sein. Ein ex libris ist in jedem
Buch und in jeder Partitur eingeklebt, damit alle lesen können, dass dies ein
Geschenk von Professor Hermann Berlinski an die Liberale Jüdische Gemeinde
München Beth Shalom ist.
Pat S.
Hintergrund:
"Die Heiligen
Zehn Gebote"
Uraufführung von Herman Berlinskis 12. Orgelsinfonie
in Leipzig und München durch das Vocalensemble Darmstadt
Hebräischkurs hat wieder angefangen
Dienstags von 20.00 bis 21.30 in der Hochschule für
Philosophie, Kaulbachstraße 33, unterrichtet Dr. Ruthild Geiger Hebräisch für
Anfänger. Es geht nicht um Iwrit, d.h. die moderne Sprache, die man in den
Strassen Israels spricht, sondern um Althebräisch, die Sprache der Thora. Diese
Sprache ist wesentlich schwieriger zu lernen als Iwrit, aber lohnend, weil man
die Thora und der Siddur dann mit Verstand lesen kann.
Wer noch Lust hat einzusteigen
(Leute mit Vorkenntnissen!) sollte Beth per eMail kontaktieren.
Spiel- und Krabbel-Gruppe
Wir wollen eine Mutter-Kind-Gruppe gründen. Sie soll
einmal im Monat stattfinden und Kindern von 0 bis 2 Jahre spielerisch jüdische
Inhalte bieten. Bitte meldet Euch per eMail.
Mazel Tow für Henryk Janusz David
Wir gratulieren Yvonne und Frank zur
Geburt von Henryk Janusz David (20. Juli 2002 um 12:59 Uhr). Das Babynaming wird
in einem Schabbatgottesdienst stattfinden.
Religionsunterricht
anerkannt
Der bei der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
von Rabbiner Walter Rothschild erteilte Religionsunterricht ist Unterricht im
ordentlichen Lehrfach Israelitische Religionslehre. Bekenntnisangehörige
Schüler, die diesen Unterricht besuchen, sind vom Ethikunterricht befreit. Dies
hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus am 26.8.2002 (AZ
VI/2-S5402/2-6/90374) mitgeteilt. Rabbiner Walter Rothschild hat für die
Erteilung des Religionsunterrichts eine Beauftragung des Landesverbandes der
Israelitischen Gemeinden in Bayern und eine Unterrichtsgenehmigung des Münchner
Kultusministeriums erhalten.
Der wöchentlich Religionsunterricht hat für unsere drei
Altersgruppen (Grundschule und beide Gymnasialstufen) schon begonnen. Weitere
Informationen sind per eMail erhältlich.
Erfolgreicher Kursbeginn
Der von der Doktorin der Philosophie
und Historikerin Maia M. auf Russisch gehaltene Kurs Grundlagen des
wissenschaftlichen Judaismus hat erfolgreich begonnen. Zu der ersten
Veranstaltung der sonntags zweimal im Monat stattfindenden Kursreihe, die von
der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom organisiert wurde, kamen am
29. September rund 40 Teilnehmer. Der Vortragssaal, den die Offene Akademie der
Volkshochschule München zur Verfügung gestellt hat, war bis auf den letzten
Platz besetzt. Beigetragen dazu hat eine Ankündigung im deutsch-russischen
Informationsblatt der IKG München. Die nächsten Termine: 10. November, 24.
November, 8. Dezember, 22. Dezember, 12. Januar, 26. Januar und 9. Februar. |