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Bet Debora
Die Dritte Tagung von Bet Debora findet vom
22. bis 25. Mai in Berlin statt. Thema ist "Macht und Verantwortung". Die
Veranstaltung richtet sich an Frauen, die als Rabbinerinnen arbeiten, in den
Gemeinden aktiv oder wissenschaftlich tätig sind. Infos bei
www.bet-debora.de.
Jahrestagung in Berlin
Die Jahrestagung der Union progressiver
Juden in Deutschland findet von Donnerstag, 10. Juli, bis Sonntag, 13. Juli 2003
in Berlin-Spandau statt. Das Thema lautet "Jüdisches Leben in der Pluralität.
Erfahrungen und Perspektiven". Die Tagungssprachen sind Deutsch, Russisch und
Englisch.
Eingeladen dürfen sich alle interessierten Jüdinnen und Juden fühlen, unabhängig
ihres persönlichen Hintergrundes. Die Tagung ist ein Forum, in dem die Vielfalt
jüdischen Lebens in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Ausdruck
gebracht werden soll.
Anfragen unter
jahrestagung@liberale-juden.de
Jung und Jüdisch
Bist Du zwischen 18 und 35? Bist Du
jüdisch? Wenn ja, dann bist Du bei uns richtig. Wir sind eine Gruppe junger
Juden, die sich regelmäßig in München trifft - zu Gottesdiensten, zum Bier, zu
einer Veranstaltung oder Party. Interessiert? Mail uns:
jung-juedisch-muc@gmx.de
Klein aber fein
Es war nun doch möglich geworden,
miteinander Pessach zu feiern, wenn auch wegen des begrenzten Platzes nur in
kleinerem Rahmen. In der "ehrwürdigen" HH gab es nochmals ein Fest für "Alt und
Jüdisch" (die Jungen feierten mit "Jung und Jüdisch"), das wir wie eine große
Familie begingen und das unter anderem dank der Einlagen unserer Italiener nicht
stimmungsvoller hätte sein können. Danke an alle Helfer!
Füreinander da
Die
Betreuung der Gemeindemitglieder übernimmt weiterhin Maria. Das bedeutet auch,
dass sie Krankenbesuche macht bzw. organisiert. Haben Sie bitte keine Scheu,
sich bei Maria zu melden, wenn es Ihnen schlecht geht. Und wer von jemandem
weiß, dass er oder sie Hilfe oder Trost nötig hat, bitte ebenfalls Maria sagen.
Wir sind füreinander da.
Masel tov!
Stefanie und Josef haben Anfang April in
England ihre Ehe unter der Chuppah besiegelt. Die Zeremonie gestaltete unser
Rabbiner Rothschild. Masel tov!
Foto-Ausstellungen
Unser Gemeindemitglied Gundula ist eine
hervorragende Fotografin und Liebhaberin der Wüsten. Wie sie beides verbindet,
zeigen zwei Ausstellungen im Frühsommer: "Succajah Be Midbar", zu Gast in der
Negevwüste, ist anlässlich der Kulturtage Niedersachsen/Israel im Rathaus der
Stadt Goslar vom 15. Mai bis 1. Juni 2003 zu sehen (11 bis 16 Uhr). Die
Vernissage beginnt am 15. Mai um 18 Uhr.
"Sandverwehte Spuren. Jüdisches Leben in Kairo" heißt die Ausstellung, die im
Rahmen der sephardischen Woche in Hamburg zu sehen ist (Gedenk- und
Bildungsstätte Israelitische Töchterschule Dr. Alberto Jonashaus). Sie dauert
vom 20. Mai bis 27. Juni; die Vernissage findet am 20. Mai um 19.30 Uhr statt.
Was haben Sie an Purim gemacht?
Ein Witz lehrt, dass die richtige Antwort
auf die Frage:
"Was
haben Sie Purim gemacht?" lautet:
"Keine Ahnung. Ich war so betrunken, dass
ich nicht mehr zwischen gut und böse unterscheiden konnte." Sollte
es Ihnen auch so ergangen sein, hier eine Erinnerung an unser Purim-Fest. Es
wäre nämlich schade, wenn dieser Abend vergessen werden würde, zeigte er doch
einmal mehr, wie fröhlich unsere Gemeinde miteinander feiern kann.
Unsere Kleinsten fingen damit schon am späten Nachmittag an. Da tauchten ganz
unterschiedlich gewandete Königinnen auf, es gab kleine Tänzerinnen, Harlekine
und andere fantasievoll geschminkte und gekleidete Wesen. Als später die
Erwachsenen eintrafen, gesellten sich zu manch kleiner Esther eine große, ein
Esel, eine Kuh und ein Kätzchen bereicherten die Szenerie und nicht nur die
Jugendlichen nutzen die Gelegenheit, Spaß am Schurkentum zu haben.
Auftritt der Jugendlichen:
Gedanken der Hauptpersonen, wie sie nicht in der
Megilla stehen.
Eine bebilderte Megilla wurde unter Regie unseres gut gelaunten Rabbiners
gezeigt und verlesen. Dass der böse Haman außerordentlich oft erwähnt wird,
hörte man am manchmal kaum enden wollenden Krach, denn natürlich übertönten auch
wir Ohren betäubend den Namen mit allen möglichen
"Instrumenten".
Apropos Instrumente. Die "Beth-Shalom-Band" unter Leitung von Beth spielte mit
Querflöte, Klavier, Gitarre und Cello jüdische und israelische Lieder, bis die
jungen Leute in ihrem Auftritt zeigten, wie sie sich die Gedanken der
Hauptpersonen vorstellen, die nicht in der Geschichte erzählt werden. Da wurde
es sehr ernst, zum Beispiel bei dem Dilemma, wenn Freunde per Dekret zu Feinden
werden sollen.
Zu essen und zu trinken gab es reichlich an diesem langen Abend, der unter
wunderschönen Melodien unserer Musiker ausklang. Vielen Dank allen, die dieses
Fest organisiert und es mit tätiger Hilfe und guter Stimmung möglich gemacht
haben! |