Rundbrief Mai-Juni-Juli 2003
Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom
Nissan - Ijjar - Siwan - Tamuz - Av 5763

Berichte & Meldungen

 

· Termine

· Endlich eigene Räume!

Bet Debora

Die Dritte Tagung von Bet Debora findet vom 22. bis 25. Mai in Berlin statt. Thema ist "Macht und Verantwortung". Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, die als Rabbinerinnen arbeiten, in den Gemeinden aktiv oder wissenschaftlich tätig sind. Infos bei www.bet-debora.de.

Jahrestagung in Berlin

Die Jahrestagung der Union progressiver Juden in Deutschland findet von Donnerstag, 10. Juli, bis Sonntag, 13. Juli 2003 in Berlin-Spandau statt. Das Thema lautet "Jüdisches Leben in der Pluralität. Erfahrungen und Perspektiven". Die Tagungssprachen sind Deutsch, Russisch und Englisch.
Eingeladen dürfen sich alle interessierten Jüdinnen und Juden fühlen, unabhängig ihres persönlichen Hintergrundes. Die Tagung ist ein Forum, in dem die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Ausdruck gebracht werden soll.
Anfragen unter jahrestagung@liberale-juden.de

Jung und Jüdisch

Bist Du zwischen 18 und 35? Bist Du jüdisch? Wenn ja, dann bist Du bei uns richtig. Wir sind eine Gruppe junger Juden, die sich regelmäßig in München trifft - zu Gottesdiensten, zum Bier, zu einer Veranstaltung oder Party. Interessiert? Mail uns: jung-juedisch-muc@gmx.de

Klein aber fein

Es war nun doch möglich geworden, miteinander Pessach zu feiern, wenn auch wegen des begrenzten Platzes nur in kleinerem Rahmen. In der "ehrwürdigen" HH gab es nochmals ein Fest für "Alt und Jüdisch" (die Jungen feierten mit "Jung und Jüdisch"), das wir wie eine große Familie begingen und das unter anderem dank der Einlagen unserer Italiener nicht stimmungsvoller hätte sein können. Danke an alle Helfer!

Füreinander da

Die Betreuung der Gemeindemitglieder übernimmt weiterhin Maria. Das bedeutet auch, dass sie Krankenbesuche macht bzw. organisiert. Haben Sie bitte keine Scheu, sich bei Maria zu melden, wenn es Ihnen schlecht geht. Und wer von jemandem weiß, dass er oder sie Hilfe oder Trost nötig hat, bitte ebenfalls Maria sagen. Wir sind füreinander da.

Masel tov!

Stefanie und Josef haben Anfang April in England ihre Ehe unter der Chuppah besiegelt. Die Zeremonie gestaltete unser Rabbiner Rothschild. Masel tov!

Foto-Ausstellungen

Unser Gemeindemitglied Gundula ist eine hervorragende Fotografin und Liebhaberin der Wüsten. Wie sie beides verbindet, zeigen zwei Ausstellungen im Frühsommer: "Succajah Be Midbar", zu Gast in der Negevwüste, ist anlässlich der Kulturtage Niedersachsen/Israel im Rathaus der Stadt Goslar vom 15. Mai bis 1. Juni 2003 zu sehen (11 bis 16 Uhr). Die Vernissage beginnt am 15. Mai um 18 Uhr.
"Sandverwehte Spuren. Jüdisches Leben in Kairo" heißt die Ausstellung, die im Rahmen der sephardischen Woche in Hamburg zu sehen ist (Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule Dr. Alberto Jonashaus). Sie dauert vom 20. Mai bis 27. Juni; die Vernissage findet am 20. Mai um 19.30 Uhr statt.

Was haben Sie an Purim gemacht?

Ein Witz lehrt, dass die richtige Antwort auf die Frage: "Was haben Sie Purim gemacht?" lautet: "Keine Ahnung. Ich war so betrunken, dass ich nicht mehr zwischen gut und böse unterscheiden konnte." Sollte es Ihnen auch so ergangen sein, hier eine Erinnerung an unser Purim-Fest. Es wäre nämlich schade, wenn dieser Abend vergessen werden würde, zeigte er doch einmal mehr, wie fröhlich unsere Gemeinde miteinander feiern kann.
Unsere Kleinsten fingen damit schon am späten Nachmittag an. Da tauchten ganz unterschiedlich gewandete Königinnen auf, es gab kleine Tänzerinnen, Harlekine und andere fantasievoll geschminkte und gekleidete Wesen. Als später die Erwachsenen eintrafen, gesellten sich zu manch kleiner Esther eine große, ein Esel, eine Kuh und ein Kätzchen bereicherten die Szenerie und nicht nur die Jugendlichen nutzen die Gelegenheit, Spaß am Schurkentum zu haben.
Auftritt der Jugendlichen: Gedanken der Hauptpersonen, wie sie nicht in der Megilla stehen.
Eine bebilderte Megilla wurde unter Regie unseres gut gelaunten Rabbiners gezeigt und verlesen. Dass der böse Haman außerordentlich oft erwähnt wird, hörte man am manchmal kaum enden wollenden Krach, denn natürlich übertönten auch wir Ohren betäubend den Namen mit allen möglichen "Instrumenten".
Apropos Instrumente. Die "Beth-Shalom-Band" unter Leitung von Beth spielte mit Querflöte, Klavier, Gitarre und Cello jüdische und israelische Lieder, bis die jungen Leute in ihrem Auftritt zeigten, wie sie sich die Gedanken der Hauptpersonen vorstellen, die nicht in der Geschichte erzählt werden. Da wurde es sehr ernst, zum Beispiel bei dem Dilemma, wenn Freunde per Dekret zu Feinden werden sollen.
Zu essen und zu trinken gab es reichlich an diesem langen Abend, der unter wunderschönen Melodien unserer Musiker ausklang. Vielen Dank allen, die dieses Fest organisiert und es mit tätiger Hilfe und guter Stimmung möglich gemacht haben!

Baum des Lebens / Tree of Life

[viele weitere Möglichkeiten zu spenden]

Gedenken an die Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge

Remembering the Destruction of the Central Synagogue Munich

Rabbiner Ordination

Die "kleine Torah" kehrt nach Deutschland zurück

Jüdische Weisheit

Impressum:
Send an e-mailLiberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V.
Postfach 750 566, 81335 München,
Tel. +49(0)89-7670-2711, Fax +49(0)89-76702758
eMail: beth.shalom(at)liberale-juden.de

Mitglied der Union Progressiver Juden in Deutschland
Mitglied der World Union for Progressive Judaism, assoziiert den Reform Synagogues of Great Britain

Konto 46 764 935 HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70)

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