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Einweihung der Synagoge
Nach vielen Jahren des Lernens, Wachsens und der Entwicklung haben wir
endlich eine eigene Synagoge. Wir möchten unsere Freude und Dankbarkeit mit
unseren Freunden teilen und feiern deshalb am 15. November, am Schabbat Wajera,
um 10.30 Uhr einen Festgottesdienst, bei dem die Synagoge feierlich eröffnet
wird. Anschließend findet ein Kiddusch statt.
Jan
Yachad-Mitgliederversammlung
Am 27. Dezember findet ab 15.00 Uhr die diesjährige
Jahresversammlung von Yachad Deutschland e.V. statt. Im Anschluss daran – etwa
ab 18.00 Uhr – feiert Yachad seine Chanukah-Party. Beide Events finden in einem
Münchner Restaurant statt (Adresse bitte bei Fred oder über
info@yachad-deutschland.de erfragen).
Die Münchner Yachadniks freuen sich über zahlreiches
Erscheinen der Mitglieder aus dem übrigen Bundesgebiet. Zur Party sind auch die
Beth-Shalom-Mitglieder herzlich willkommen.
Kunstauktion zugunsten des Synagogenfonds
Am 4. Dezember findet eine Benefizveranstaltung zugunsten
unseres Synagogenfonds statt. Zahlreiche Münchner Galerien haben ihre Zusage
gegeben, Kunstwerke für die Versteigerung zu spenden. Die Schirmherrschaft für
die Kunstauktion übernimmt Minister Otto Schily, organisiert wird die
Veranstaltung von Marlies und einem Kunsthistoriker. Die Gruppe „Jung und
Jüdisch“ hat ihre Unterstützung bei der Planung und Durchführung der
Veranstaltung zugesagt.
Zu der Kunstauktion wird eigens eingeladen.
Marlies
Der Religionsunterricht unserer Gemeinde für Kinder in
zwei Altersgruppen läuft mit Bilha und Rabbiner Rothschild gut. Hier nochmals
die Termine: Jeden Freitag um 14.00 Unterricht für Gymnasium-Kinder und um 15.30
Uhr für die Grundschul-Kids. Bitte bei Lauren anmelden.
Einmal im Monat am Donnerstag soll es bei Beth Shalom eine
Spielgruppe für Kinder unter drei Jahren geben. Wer hat Interesse? Bitte bei
Miriam melden.
Das zweite Seminar zur „Liturgie für Liberale Gemeinden in
Deutschland, Österreich und der Schweiz“ findet vom 21. bis 23. November in
Zürich statt. Es wird von der Liberalen Gemeinde Or Chadasch in Zürich
organisiert und richtet sich vor allem an Jüdinnen und Juden in Liberalen
Gemeinden. Infos bei benchorin@bluewin.ch
Vom 26. Dezember 2003 bis 3. Januar 2004 findet in
Jerusalem in der Liberalen Yeshivah Beit Midrasch ein Intensivstudium mit
Workshops zu dem Thema „Umgang mit dem Nächsten“ statt. Dazu eingeladen sind
erwachsene Männer und Frauen. Gelernt wird am Hebrew Union College, bei Treffen
mit nichtjüdischen Israelis und in den Diskussionen mit den Lehrern und anderen
Schülern. Die Liberale Yeschivah wird von der Weltunion der Progressiven Juden
untestützt.
(E-Mail: beitmidrash@huc.edu)
Die Jahrestagung der Union Progressiver Juden im Jahr 2004
wird vom 15.bis 18. Juli in Berlin stattfinden. Anmeldeformulare gibt es bereits
unter http://www.liberale-juden.de/de/termine.htm
„Food Fress“ ist eine amerikanische Tradition: Am 24. oder
25. Dezember gehen in den USA viele Juden chinesisch essen. Im vergangenen Jahr
wurde diese Idee nach Beth Shalom importiert und zum ersten Mal erfolgreich
umgesetzt. Auch dieses Jahr geht’s am
24. Dezember um 19.00 Uhr zum Food Fress in ein chinesisches Lokal in München.
Näheres dazu und Anmeldung bei Can.
Die älteste und viel gerühmte Sammlung jiddischer
Volksmärchen, Legenden und Gleichnisse wird zum ersten Mal wortgetreu ins
Hochdeutsche nach der maßgeblichen Ausgabe Amsterdam 1723 übertragen (bei dtv).
„Das Ma‘assebuch schöpft“, so der Forscher Otto F. Best,
„aus der hebräisch-aramäischen Hagada nicht weniger als aus der abendländischen
Sagen- und Märchenwelt.“ Diesen vielfältigen Spuren sucht die kommentierte
Textausgabe nachzugehen: zum einen zurück zum Babylonischen und dem Jerusalemer
Talmud sowie zu den Midraschim, den rabbinischen Auslegungen der Bibel. Zum
anderen durch ein Abschreiten des Umfelds. Denn die Bezüge des Geschichtenbuchs
– so heißt der Titel wörtlich – zur Erzählwelt des europäischen Mittelalters
sind vielfältig und besonders.
Das Werk ist klug komponiert:
-
Lehre und Weisheit des Talmuds,
-
Wundergeschichten von den deutschen
Chassiden,
-
allerlei Erbauliches und Märchenhaftes aus
Morgen- und Abendland.
Dank dieses „deutschen Talmuds“ konnten auch Frauen ohne
jahrelanges Studium der Tora am religiösen Leben teilnehmen und dieses
tradieren, denn das Ma‘assebuch wandte sich ausdrücklich an sie, als
»Unterhaltungs- und Lehrstoff der jüdischen Mutter« (I. Elbogen). |