Rundbrief
Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom
März – April 2004 • 5764 Schewat-Iar
 
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Wieder Liberales Jüdisches Leben in München

Am Schabbat Wajera 5754 (15. November 2003) feierten wir mit einem Festgottesdienst die Eröffnung unserer Synagoge. Damit hat das liberale Judentum in München wieder eine feste Bleibe gefunden und München nach 65 Jahren wieder eine liberale Synagoge.

Dass Nathan Kalmanowicz, Vizepräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde München und Mitglied im Präsidium des Zentralrats, Glück- und Segenswünsche des Zentralratspräsidenten Paul Spiegel und der Präsidentin der Münchner Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, überbrachte, sieht der Vorstand von Beth Shalom als Pfand dafür an, dass die begonnenen Gespräche über die Integration von Beth Shalom als einer eigenständigen liberalen Synagoge in die Münchner Einheitsgemeinde bald zu einem erfolgreichen Abschluss führen werden.

Benefiz-Kunstauktion für unsere Synagoge

Ein schöner Erfolg war die Benefiz-Kunstverstei-gerung zu Gunsten unserer Gemeinde Anfang Dezember letzten Jahres, die Marlies Poss, selber Künstlerin und Vorstandsmitglied von Beth Shalom, initiiert hat. Die Veranstaltung erbrachte rund 20.000 Euro.

Bei der Veranstaltung in der "Piazza" der Hauptverwaltung der E.ON Energie in München unter Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Otto Schily konnte der Galerist Bernhard Wittenbrink, der sich kostenlos als Auktionator zur Verfügung gestellt hatte, fast alle 47 Kunstwerke einem Bieter zuschlagen.

Die Kunstwerke haben namhafte Münchner Galerien als Spende zur Verfügung gestellt, darunter die Galerien Michael Hasenclever, Grimm-Rosenfeld, Dany Keller, Galerie Heinz Herzer, Marie-Jose van de Loo, Monika Sprüth Philomene Magers, Rieder, Wittenbrink, Biedermann, Barbara Ruetz, Karin Sachs, Rüdiger Schöttle, Fred Jahn, Zink & Gegner, Six Friedrich Lisa Ungar, Barbara Gross und die Sammlung Goetz, die Kehayoff Verlagsbuchhandlung und Eva Efrat.

Dafür vielen Dank!

Gedankt werden soll auch an dieser Stelle allen, die die Auktion zu einem Erfolg gemacht haben, vor allem Professor Rainer Frank Elsässer, Vorstandsmitglied der E.ON Energie, sowie den Organisatoren der Veranstaltung, Matthias Strauss und Günther Schneider vom Münchner Event- und Kulturmanagement.

Israel in Ägypten

Hören Sie am Sonntag, 29. Februar 2004 um 20.00 Uhr im Prinzregententheater Händels wunderbares Oratorium über den Auszug der Israeliten aus Ägypten, gespielt auf historischen Instrumenten von der Neuen Hofkapelle München (Organisation: Beth Gahbler), gesungen von dem orpheus chor münchen sowie namhaften Solisten. Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Chagall-Ausstellung

Unser Rabbiner ist am Abend des 4. März anlässlich der Marc-Chagall-Ausstellung (seit 12.2. im Glaspalast) in Augsburg. In der Diskussion wird es u. a. über Chassidismus gehen.

Konferenz in Den Haag

Vom 18.–21. März 2004 findet in Den Haag eine Konferenz der European Region der World Union for Progressive Judaism statt. Sie hat das Thema "Das sich verändernde Europa als Herausforderung für das europäische Judentum" und kostet 275 1 (inkl. Mahlzeiten, ohne Übernachtung). Infos bitte erfragen unter: administrator@europeanregion.org

Jüdische Vokalmusik

Studentinnen und Studenten des Studiengangs Sologesang an der Hochschule für Musik und Theater München bieten am Donnerstag, 22. April 2004 um 20.00 Uhr jüdische Vokalmusik (synagogal/jiddisch/ladino) dar. Das Konzert findet im kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München, Arcisstrasse 12, statt. Der Eintritt ist frei.

Gemeindeseder

Am 6. April feiern wir gemeinsam in der Synagoge den zweiten Sederabend. Beginn ist 19 Uhr. Da wir aus Platzgründen die Teilnahme auf maximal 80 Personen beschränken müssen, ist eine Anmeldung notwendig (0160/4638982 mit Angabe von Namen und Telefonnummer). Wenn Sie bei den Vorbereitungen helfen wollen, teilen Sie es bitte bei der Anmeldung mit oder sprechen Sie mit Maria.

Wir werden uns – wie im vergangenen Jahr – selbst verköstigen, das heißt: Bitte bringen Sie ausreichend Speisen (milchig und koscher für Pessach) mit. Wein und nicht alkoholische Getränke werden verkauft (bitte nicht mitbringen).

Die Mitglieder werden um eine Spende gebeten (als Empfehlung gelten 10 1/Einzelperson bzw. 20 1/Familie), für Nichtmitglieder kostet die Teilnahme 50 1/Erwachsener und 20 1/Kind. Bitte bringen Sie Ihre Haggadah mit.

Jung + Jüdisch weiter aktiv

Am Erew Schabbat Teruma, 27. Februar, leitet Jung und Jüdisch wieder den Gottesdienst und lädt hierzu die ganze Gemeinde ein. Beginn wie üblich um 19.30 Uhr mit anschließendem Kiddusch und Onegg. Bitte Speisen (milchig/parve) für das Buffet mitbringen.

Vom 16. bis 18. April findet das nächste Treffen von Jung und Jüdisch Deutschland statt. Es wird interessante Seminare und Vorträge rund um jüdisches Leben in Deutschland, Frankreich und Israel geben. Die Münchner Gruppe nimmt selbstverständlich aktiv daran teil (unter anderem übernehmen wir die Gestaltung des Erew-Schabbat-Gottesdienstes). Wer Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen mitzufahren. Zuschüsse zu den Fahrtkosten gibt es für Kontingentflüchtlinge durch den Zentralrat.
Informationen: http://
www.jungundjuedisch.de

Kulturabend im März

Am Freitag, 12. März 2004, um 19.00 Uhr liest unser Gemeindemitglied Can Schell-Apacik in der Beth-Shalom-Synagoge aus der Erzählung "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlmann. In der Pause wird es einen Kiddusch geben; die Gäste werden gebeten, dafür Speisen (milchig/parve) und Getränke mitzubringen.

Baum des Lebens / Tree of Life

[viele weitere Möglichkeiten zu spenden]

Gedenken an die Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge

Remembering the Destruction of the Central Synagogue Munich

Rabbiner Ordination

Die "kleine Torah" kehrt nach Deutschland zurück

Jüdische Weisheit

Impressum:
Send an e-mailLiberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V.
Postfach 750 566, 81335 München,
Tel. +49(0)89-7670-2711, Fax +49(0)89-76702758
eMail: beth.shalom(at)liberale-juden.de

Mitglied der Union Progressiver Juden in Deutschland
Mitglied der World Union for Progressive Judaism, assoziiert den Reform Synagogues of Great Britain

Konto 46 764 935 HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70)

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